Allgemein Studium Technology

Abenteuer „Papierloses Studium“

Ja, es gibt sie, die grundsätzlichen Skeptiker, auch oder gerade in Bezug auf moderne Technologien im Alltag. Natürlich kann man auch weiterhin Mitschriften auf Papier festhalten und analog arbeiten, doch habe ich feststellen dürfen, dass das Arbeiten ohne Papier viele Vorteile bietet, die ich Dir nachfolgend erläutern werde. Um eines aber vorweg zu nehmen: auch ich verzichte nicht vollständig auf Papier im Unialltag…, aber dazu später mehr.

Start ins Studium – nur wie?

Bevor ich in mein Maschinenbaustudium gestartet bin, stellte sich mir gleich zu Beginn die große Frage, was ich eher benötigen würde – Laptop oder Tablet. Zunächst dachte ich, ein Laptop ist vielleicht praktischer, weil ich dort zum Teil Touchscreen und Tastatur habe, und das ist auch wirklich von Vorteil! Doch nach den ersten Tagen stellte ich fest, dass mir die Apps für Windows-Notizen nicht wirklich gefielen. Zum einen waren diese teilweise recht langsam und zum anderen fehlte mir das „Schreibgefühl“, auf einem Collegeblock zu schreiben. Letzten Endes ist es natürlich auch ökologisch viel sinnvoller, nicht alle Skripte ausdrucken zu müssen, sondern gleich digital in einem Dokument zu bearbeiten.

iPad 2018 neu

iPad und Surface – die Qual der Wahl

Aus diesen Gründen habe ich mich dann schließlich für das 2018er iPad inklusive Apple Pencil für etwa 450€ entschieden und hiermit bin ich wirklich sehr zufrieden! Über GoodNotes lassen sich Notizen im digitalen Ordner verfassen, auf tollen Papiervorlagen und mit guter Struktur. Dabei vermittelt der Apple Pencil ein herausragendes Schreibgefühl, während der Surface Pen des Öfteren Probleme bei der Connectivity verursachte. Mittlerweile hat sich der Trend auch an meiner Hochschule ziemlich schnell durchgesetzt, sodass zwischenzeitlich sogar die Mehrheit meiner Kommilitonen Notizen digital erstellt. Hierbei haben sich die verhältnismäßig preiswerten iPads und Surface Pros durchgesetzt, die beide auf ihre Weisen Vor- und auch Nachteile zu bieten haben, letztlich aber in jedem Fall einen Mehrwert im Studium bieten!

iPad mit Apple Pencil in der Uni

Die Cloud ist der Schlüssel

Wenn man sich erst einmal für das papierlose Studium entschieden hat, gilt es nun noch zu beachten, seine Dateien vor Datenverlust ordentlich abzusichern – und am besten  stets abrufbereit zu haben. Dazu empfehle ich dringend die Anbindung einer Cloud, z.B. OneDrive, iCloud, Dropbox etc., denn gerade am Anfang kann es schnell passieren, dass man Dokumente versehentlich löscht, die man später noch einmal benötigt. Und durch die Cloudnutzung kann man zudem noch etwas produktiver werden: egal wo oder auf welchem Gerät man seine Notizen erweitert, sie sind immer dann erreichbar, wenn man sie benötigt. Letztlich ist so auch sichergestellt, dass man keine Mitschriften im Unialltag verlegt;-).

Nun aber zu meinem Fazit – ganz ohne Papier geht es (leider) immer noch nicht immer…In manchen Vorlesungen ist es einfach unerlässlich, Skizzen anzufertigen und dafür eignen sich Papier sowie Geodreieck eher. Und was das Schreiben längerer Texte angeht, ist für mich ein Laptop nach wie vor unersetzlich, da dieser in puncto Schreibkomfort noch einmal deutlich angenehmer – und effizienter – ist!

 

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