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UE Boom 3 im Praxistest

Seit nunmehr einer Woche bin ich stolzer Besitzer des Bluetooth Lautsprechers UE Boom 3, der nach längerer Zeit meinen Boom 1 abgelöst hat – aber lohnt sich der Umstieg überhaupt und was zeichnet die neue Generation aus?

img_1997Wie immer bei Ultimate Ears, einer Tochtermarke von Logitech, ist auch der Boom 3 chic eingepackt und besonders durch sein minimalistisches Design mit den auffälligen Lauter-/Leisertasten charakteristisch. Das Außendesign hat sich gegenüber seinen Vorgängern deutlich verändert und wirkt insgesamt aufgeräumter. Was mir im Lieferumfang fehlt, ist ein USB-Adapter für die Steckdose, der leider nicht mitgeliefert wird. Da der Ladeport nun seitlich angebracht ist, lässt sich der Speaker endlich auch aufrecht an der Steckdose laden und ist mittels Abdeckung zudem gänzlich wasserdicht. Somit lässt er sich problemlos überall – in- und outdoor – mitnehmen und sogar im Wasser nutzen.

Neu ist darüber hinaus ein weiteres Bedienelement: der sogenannte „Magic Button“ verspricht mehr zu sein als nur ein Knopf für das Steuern der Musik. In der Praxis erweist sich dieser als durchaus nützlich, da über diesen Playlists automatisch gesteuert werden können, doch letztlich ist es ein gewöhnlicher Taster, der nur mit mehreren Funktionen belegt wurde. Bei meinem Boom 1 hat mir die Möglichkeit der Musiksteuerung ohne Handy direkt am Lautsprecher gefehlt, aber mittlerweile komme ich auch ohne einen Knopf gut aus.UE Boom 3 Magic Button

Damit komme ich zum nächsten Punkt, der UE App. Diese ist erhältlich im App Store und macht ebenfalls einen sehr strukturierten Eindruck. Besonders praktisch: hierüber lässt sich der Lautsprecher aus der näheren Umgebung einschalten, mit anderen Speakern connecten und sogar als Wecker konfigurieren. Wichtig ist zu beachten, dass der UE Boom 3 speziell für Apple Produkte entwickelt wurde, sodass der automatische Start bestimmter Playlists ohne das passende Apple Music Abo nicht über den Magic Button funktioniert.

Das wichtigste bei einem Lautsprecher ist selbstverständlich der Klang – und dieser kann sich auch im Vergleich mit Boom 1 sehen lassen. Musik wird glasklar wiedergegeben, auch bei hoher Lautstärke, doch an manchen Stellen würde ich mir deutlich mehr Bass wünschen. In diesem Aspekt sind die Konkurrenzprodukte aus dem Hause JBL einen Schritt voraus. Insgesamt überzeugt der Klang, dennoch lohnt sich ein Upgrade hier nicht wirklich.

Zusammenfassend kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen für all diejenigen, die einen stylishen Lautsprecher mit überzeugendem Klang suchen und den Fokus auf Lautstärke richten. Ein Upgrade vom Boom 2 zum Boom 3 lohnt sich nur vom Klang her nicht wirklich.

Was hältst Du von Bluetooth-Lautsprechern? Lass es mich gern in den Kommentaren wissen.

 

4 Kommentare zu “UE Boom 3 im Praxistest

  1. Ich habe ein älteres Modell von JBL, Charge. Also das Ding mit integrierter Powerbank. Ich bin immer noch sehr zufrieden, man gewöhnt sich auch an ’seinen‘ Klang. Der Akku lässt langsam nach, die Powerbank hab ich selten genutzt.
    Praktisch, so ein Gerät. Im Garten (nicht für ne Party natürlich), im Schlafzimmer, ich nehm das Ding gerne mit herum und freu mich jedes mal, das kein Kabel dran ist ;o)

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    • Ja, das JBL Modell ist klanglich sogar etwas besser (vor allem bei den Tiefen). Gerade auch unterwegs ist es echt praktisch, wenn man seinen Lautsprecher nutzen kann🙂

      LG
      Martin

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  2. Danke für diesen tollen Blog. Mach‘ weiter so.

    Gefällt 1 Person

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